Philippinische Spracherhaltung mitten im Herzen Zürichs

Die ehemalige “Kofferbibliothek” (maletaklatan) vom Verein KuwentuhangSabado.com hat seit Oktober 2022 ein neues Zuhause. Seine philippinischen Kinderbücher sind jetzt für Kinder und ihre Familien frei zugänglich und können kostenlos ausgeliehen werden. Hierfür stellt ihnen die interkulturelle Kinderbibliothek Kanzbi, die an der Kanzleistrasse in Zürich seit bald 30 Jahren Kinderbücher aus aller Welt haust, ihre Infrastruktur und … mehr lesen

Der Wert einer Sprache: Gedenkmonat August für die philippinische Nationalsprache

lb. Seit den 1930er-Jahren wird Tagalog als Nationalsprache der Philippinen gefördert, die heute „Filipino“ heisst. Daraus etablierte sich 1997 der Monat August als Gedenkmonat „Buwan ng Wikang Pambansa“ (Monat der Nationalsprache), um diesen Status zu festigen. Am 04. August 2022 lud das philippinische Konsulat in Frankfurt drei Deutschsprachige ein, ihre Erfahrungen beim Lehren, Lernen und … mehr lesen

Litprom wirbt für philippinische Romane

ah. Auf dem Serviertablett kommen sie daher: Elf Romane und Graphic Novels. Aus neuster Produktion. Das staatliche National Book Development Board der Philippinen hat die deutsche Organisation Litprom beauftragt, die Werbetrommel zu rühren. Schon die Broschüre selbst ist lesenswert. «In den meisten Romanen spielt die Natur eine aktive, entscheidende und bedrohliche Rolle, sie wird aber … mehr lesen

Alte Geister sterben nicht – mit Mo Schneyders Gothic Novel kommen Aswang & Co. nach Europa

lb. Trotz der aggressiven Christianisierung, die von den Spaniern betrieben wurde, haben viele Elemente aus der philippinischen Mythologie überlebt. Vielerorts verbinden sich katholische Rituale sogar mit urtümlichen Bräuchen und selbst das alltägliche Sprichwort “Bahala na” (in etwa que sera sera) lässt kaum erahnen, dass sich dahinter die vorchristliche Gottheit Bathala verbirgt. Seit jeher ist die … mehr lesen

«Common Diversities» verleiht jungen Filipin@s im deutschsprachigen Raum eine Stimme

lb. In der Lebensphase, in der wir vom Kindsein zum Erwachsenenalter übergehen, sind wir verschiedenen Einflüssen ausgesetzt, die uns nachhaltig prägen. Wie sich die Jugend speziell für Filipin@s der zweiten und dritten Generation im deutschsprachigen Raum gestaltet, wird im Buch «Common Diversities» erstmals empirisch erforscht und wissenschaftlich beleuchtet. Es versammelt Essays von Autor:innen aus Österreich und … mehr lesen

Jollibee Milano: ein Rezept für philippinische Glückseligkeit

lb. «Das letzte Abendmahl» von Leonardo da Vinci ist wohl das berühmteste Werk in der bildenden Kunst, das auf die tiefe Bedeutung einer gemeinsamen Mahlzeit anspielt. Es geht beim Brotbrechen – auch unter Heiden – nämlich nicht nur um die gemeinsame Nahrungsaufnahme; Psycholog:innen deuten es auch als sozialen Akt, der sogar einen Mehrwert für den … mehr lesen

Teresita V. Ramos und ihre Sprachbücher – Unvergessen

ah. Wer die Sprache Filipino lernt, kommt meistens gut voran, bis die komplizierteren Verbformen anstehen. Dann heisst es: Verlerne, was du aus indo-europäischen Sprachen unter Aktiv-Passiv-Sätzen und Modi verstehst. Ein philosophisches Abenteuer beginnt. Verschiedene Verfasser:innen von Sprachlehrmitteln haben dazu unterschiedliche Terminologien geschaffen. Mit den Begriffen «Modus», «Fokus», «Point of Departure POD» und weiteren mehr versuchen … mehr lesen

Neuer Funken am Amerikanischen Literaten-Himmel

lb. Der Roman “Son of Good Fortune” von Lysley Tenorio gewinnt den New American Voices Award 2020. Unaufgeregt und höchst entflammbar – so geht die Hauptfigur in Tenorios Roman Son of Good Fortune (Ecco) durchs Leben. Als TNT, kurz für Tagalog tago ng tago – also als undokumentierter Einwanderer – bewegt sich der junge Excel … mehr lesen

Wenn Kinder ihre Eltern verlieren

Über die Folgen der Migration in Sheree Domingos Comic «Ferngespräch» lb. «Global care chain» beschreibt das Phänomen, wenn Betreuungsaufgaben länderübergreifend verteilt werden. Bereits 2016 lasen wir in The New Yorker über Frauen, die ihre Kinder auf den Philippinen ihren Grossmüttern überlassen, um in New York als Nanny zu arbeiten. Drei Jahre später nutzte Joanne Ramos … mehr lesen

Als Filipinos keine Amerikaner sein durften

lb. Daniel Immerwahrs «How to Hide an Empire» über Rassenfragen im amerikanischen Imperialismus.  Mit der 2021 nachgeholten EM 2020 gab es wieder Vergleiche mit vorzeitlichen Gladiatorenspielen und bei Spielern, die in der Schweiz aufgewachsen sind, wurde wegen fehlender Lippensynchronität beim Abspielen der Nationalhymne ihr «Schweizersein» in Frage gestellt. Gleichzeitig rüstet China seine Fussball-Nationalmannschaft mit Spielern … mehr lesen